Junge Union Leipzig

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Viele Grüße,

Rainer Burgold
Kreisvorsitzender

+++ Im Gedenken an den 17. Juni 1953 +++

KOMMENTAR DER JU LEIPZIG

Heute ist nach wie vor für Deutschland, und im Besonderen auch für Leipzig, ein bedeutsamer Tag.
Der 17. Juni 1953 ist als Tag des „Volksaufstandes in der DDR“ in die jüngere deutsche Geschichte eingegangen. Ausgelöst durch allgemeine Unzufriedenheit, schlechte Lebensbedingungen und die Arbeitsnormenerhöhung der Regierung kam es erst vereinzelt zu Arbeitsniederlegungen und Streiks. Diese sollten sich jedoch schnell über weite Teile des Landes ausbreiten und auch Leipzig ergreifen.

Die Proteste, welche sich nach und nach zu einem Aufstand entwickelten, führten zu einer Erschütterung der noch jungen DDR und wurden letztlich gewaltsam durch Einheiten der Sowjetarmee und repressive Staatsorgane des SED-Regimes unterdrückt. Dabei verloren nach heutigen Erkenntnissen mindestens 55 Menschen ihr Leben. Hinzu kamen zahllose Verletzte, tausende Verhaftungen und ebenso viele Verurteilungen.

Zu Zeiten eines geteilten Deutschlands war der 17. Juni von 1954 bis 1990 in der Bundesrepublik als „Tag der deutschen Einheit“ ein Feier- und Gedenktag. Heute, 63 Jahre später, begehen wir diesen Tag in einem vereinten Deutschland noch immer als Gedenktag. Nicht nur um die Opfer des Aufstandes zu ehren. Sondern auch, um uns immer wieder ins Bewusstsein zu rufen was Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie bedeuten.

Gerade für Leipzig, die Stadt der Friedlichen Revolution, in der auch heute kaum eine Woche ohne eine Demonstration vergeht, ist dieser Tag daher umso bedeutender. Das Gedenken an diese Zäsur der Geschichte erinnert uns daran, wie viel unsere offene und demokratische Gesellschaft wert ist – ein System, in dem jeder die Freiheit hat seine Meinung zu äußern und zu demonstrieren, ohne Angst vor den Repressalien eines Regimes haben zu müssen. Wir wertschätzen unsere heutigen freiheitlichen Rechte und erinnern uns an diejenigen, die am 17. Juni 1953 den Mut aufbrachten sich einem Unrechtsstaat entgegenzusetzen.

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Ausgabe 2: Juni 2016

Ausgabe 1: April 2016


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